Kampot in Kambodscha

Kampot: Ein Reisebericht aus der Provinz von Kambodscha

Wo liegt eigentlich Kampot?

Kambodscha ist ein kleines Land. Und durch die Geschichte vom Land begründet spielte der Tourismus viele Jahre keine große Rolle.

Das hat sich geändert. In Orten wie Siem Reap, Phnom Penh oder Sihanoukville ist immer ordentlich etwas los.

Ungleich ruhiger geht es in der Provinz zu. Dieser kleine Reisebericht dreht sich um Kampot, was unweit von der Grenze zu Vietnam an der Küste liegt.

Neben Kampot gibt es viele weitere idyllische Ecken in Kambodscha – man muss sie nur finden.

Los geht es nun aber erst einmal mit einem Kampot-Reisebericht 🙂

Kampot ist ein Idyll in Kambodscha

Anreise nach Kampot

Anreise nach Kampot

Kampot liegt ziemlich genau jeweils auf halbem Weg von Phnom Penh oder Sihanoukville aus.

Da beide Orte bei den meisten Kambodscha-Reisen ohnehin auf dem Programm stehen, ist es also nicht weitere schwierig, auch Kampot einzubauen.

Einen Flughafen gibt es nicht.

Kampot ist aber gut per Bus oder neuerdings auch mit dem Zug (siehe Webseite Royal Railway), der zwischen Phnom Penh und Sihanoukville verkehrt, zu erreichen.

Entspannten Aufenthalt genießen

Aufenthalt in Kampot

Viel tun kann man in Kampot eigentlich nicht.

Das kann aber durchaus ein Segen sein. So auch für mich, denn zuvor war ich einige Tage in Phnom Penh. Während die Hauptstadt durchaus einen eigenen Charme hat, reicht es mir persönlich nach einigen Tagen.

Der Verkehr, die schlechte Luft, die schmuddeligen Ecken… Ein paar Tage Phnom Penh sind nett, viel länger muss es jedoch nicht sein.

Und hier kommt Kampot ins Spiel.

Entspannter geht es in Kambodscha kaum. Gleichzeitig wird jedoch auch einiges geboten.

Restaurants, Bars, nette Unterkünfte – alle jenes ist hier zu finden.

Herumkommen in Kampot

Herumkommen - Motorrad / Scooter

Für die kurzen Strecken in der Stadt oder Ausflüge im Umland ist ein Motorrad / Scooter die erste Wahl.

Der Verkehr ist selbst im Stadtzentrum entspannt, so dass das Unfall-Risiko mit einem Motorrad / Scooter ungleich geringer sein dürfte als im hektischen Phnom Penh beispielsweise.

Wer nicht selbst Fahren möchte kann den Dienst von einem Tuk Tuk Fahrer in Anspruch nehmen.

Restaurants, Cafés Bars

Restaurants / Cafés / Bars

Neben Khmer, die als Gastronom oder Hotelier tätig sind, haben sich auch viele Ausländer (oder „Expats“) niedergelassen, die die Möglichkeiten bereichern. Und die Wege, um die Stadt zu erkunden, sind überaus kurz.

Egal ob ein leckerer Iced Café Latte, ein kleines Gericht aus der Khmer-Küche, eine deftige Pizza oder ein New Zealand Steak – für eine recht kleine Stadt in einem armen Land hat Kampot durchaus eine ordentliche Gastronomie-Szene.

Auch die ein oder andere Bar, um den Tag ausklingen zu lassen, konnte ich finden 🙂

Von einem richtigen Nachtleben kann nicht die Rede sein. Einige Möglichkeiten gibt es dennoch (schau dazu hier vorbei).

Sehenswürdigkeit schlechthin: Bokor Mountain

Bokor Hill Station

Willst Du einen Ausflug unternehmen, ist Bokor Mountain das vermutlich erste Ziel.

Über eine neugebaute Straße ist Bokor Mountain problemlos von Kampot aus zu erreichen. Die Fahrtzeit bis nach oben beträgt ca. 45 Minuten. Perfekt für einen Motorrad-Ausflug.

Was nun die Sehenswürdigkeit ist? Dazu gleich. Bokor Mountain hat nämlich einen weiteren Vorzug. Danke der Höhenlage ist es angenehm kühl.

Das ist durchaus angenehm nach einigen Tagen oder Wochen in Kambodscha 🙂

Empfehlenswert ist sogar, dass Du etwas zum Überziehen bei Deinem Ausflug mitnimmst. Ich würde schätzen, oben liegen die Temperaturen bei ca. 20 °C – zumindest bei meinem Besuch.

Auch regnen kann es – selbst wenn unten die Sonne scheint. Es könnte also Sinn machen, Regenkleidung einzupacken.

Nun zu den Sehenswürdigkeiten.

Auf Bokor Mountain haben die Franzosen Kolonialbauten hinterlassen. Auch die ehemaligen Kolonialherren wussten das kühle Klima auf dem Gipfel zu schätzen.

Die Sehenswürdigkeit schlechthin ist die Bokor Hill Station.

Ansonsten muss ich sagen: Es wird allenthalben gebaut. Ein riesiges Casino-Hotel ist bereits in Betrieb (deshalb auch die für kambodschanische Verhältnisse perfekte neue Straße).

Auch an der Bokor Hill Station wurde Bauarbeiten durchgeführt.

Irgendwo schade, denn die Bokor Hill Station erlangte gerade durch den gespenstischen, verlassenen Anblick eine gewisse Bekanntheit.

Insgesamt komme ich jedoch zum Schloss: Bokor Mountain ist ein lohnenswerter Ausflug 🙂

Strand gibt es keinen in Kampot

Für einen Strandurlaub eignet sich Kampot nicht.

In der Stadt selbst gibt es keinen Strand. Soweit logisch, denn diese wird von einem Fluss durchzogen und liegt nicht direkt am Meer 🙂

Wer lieber Zeit am Strand verbringt, ist besser beraten, nach Sihanoukville oder Kep zu fahren.

Fit bleiben in Kampot

Fitness in Kampot

Das Angebot ist überschaubar – aber ausreichend.

Es gibt genau ein Fitnessstudio (Adresse), was einfach ausgestattet ist und natürlich keine Klimaanlage hat. Von den Geräten her ist jedoch alles wichtig vorhanden.

Ein Amerikaner würde sagen: „It does the job“ 🙂

Für die Ausdauer lässt sich kurz vor Sonnenuntergang ein Lauf am Flussufer unternehmen. Die Temperaturen sind erträglich und auch viele Einheimische nutzen die frühen Abendstunden für Jogging am Flussufer.

Was nach Kampot tun?

Jede Reise geht einmal zu Ende. Oder weiter. Was bietet sich also als nächstes an?

In Kambodscha bieten sich Kep, Phnom Penh und Sihanoukville an. Diese Reiseziele sind schnell zu erreichen.

Viele Reisende kommen von Phnom Penh und machen in Kampot Halt, bevor es weiter in Richtung Sihanoukville und den Inseln wie Koh Kong geht.

Du kannst aber auch gut auf dem Landweg nach Vietnam weiterreisen. Bis zum Grenzübergang Ha Tien ist es nicht weit und es fahren mehrere Busse pro Tag.

Würde ich wieder nach Kampot reisen?

Ja, unbedingt. Das ist das ist das Fazit zum Reisebericht.

Nette Leute, gutes Essen, entspannte Atmosphäre. Das sind drei Dinge, die mir an Kampot richtig gut gefallen.

Wenn Du die Gelegenheit hast, auf Deiner Kambodscha-Reise einen Aufenthalt einzubauen, empfehle ich, das auch zu tun 🙂

Published by Patrick

Hallo, ich bin Patrick und hier erzähle ich über meine Reisen.

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